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Frühjahrskonzert 2024

„An Tagen wie diesen … „

kann die Musikkapelle Weißbach einfach alles  …

 

Bereits zum 29.mal konnte die Musikkapelle Weißbach zu ihrem beliebten Frühjahrskonzert in den Saal des Hotels Alpenglück in Weißbach einladen. Wie schon in den Jahren zuvor durften sich die Zuhörer im vollbesetzten Saal auf einen bunten Strauß Melodien, zusammengestellt von Dirigent Peter Baueregger, freuen.

Vorstand Toni Bauregger begrüßte den Bürgermeister der Gemeinde Schneizlreuth Wolfgang Simon,  sowie alle anwesenden Gemeinderäte sehr herzlich. Des weiteren konnte er die Vorstände der Ortsvereine, zahlreiche Vertreter der umliegenden Musikkapellen sowie den Vertreter des Musikbundes, Hans Haunerdinger, willkommen heißen.

Durch das Programm führte Manfred Aicher, der bereits beim Starkbieranstich Erfahrungen als Ansager gesammelt hatte.

Mit dem Marsch „Salemonia“ von Kurt Gäble (Notenspende Anja Baueregger) eröffnete die Musikkapelle Weißbach, die aus 27 aktiven MusikantInnen besteht, den Konzertabend. Mit der Polka „Traum einer Marketenderin“ aus der Feder von Franz Meierhofer, durften die ersten Solisten Martin Kecht und Josef Erber mit ihren Flügelhörnern ihr Können zeigen.

Der bekannte Harmonikaspieler Herbert Pixner hatte  den Walzer „Augenstern“komponiert , der etwas ruhigere Töne durch den Saal wehen ließ.

Und schon bereiteten sich die nächsten Solisten auf ihren großen Auftritt vor: die „zwei lustigen Vagabunden“ Walter Niederberger und Stefan Holzner meisterten die Polka von Franz Watz bravourös und ernteten dafür den verdienten Applaus des begeisterten Publikums.

„The Book of Love“ von Stephin Merritt, gespendet von Julia und Toni Bauregger, entlockte die ersten modernen Töne und ließ die Vielseitigkeit der Musikanten erkennen.

Mit dem Trachtenverein „D´Rechlberger Oberwössen“ verbindet die Musikkapelle Weißbach eine mittlerweile seit über 50 Jahren andauernde Freundschaft und so passte die Polka „Zeitlos“ gespendet von den Oberwössnern perfekt ins Programm. Mit diesem Stück von Martin Scharnagl entließen die Musikanten ihr Publikum in die Pause.

Mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger begann der zweite Teil des Abends. Gespendet von Wolfgang Simon entführt dieser Marsch auf eine Reise des holländischen Seefahrers Abel Tasman, der 1642 bei einer seiner Schiffsreisen als erster Europäer Neuseeland erreichte. Der Marsch soll die Reise vom holländischen Hafen bis Tasmanien, inklusive der Stürme auf hoher See, widerspiegeln.

Die Musikkapelle Weißbach nimmt das Frühjahrskonzert als Höhepunkt im Jahr immer zum Anlass, langjährige Musikanten zu würdigen. In diesem Jahr durften Martin Kecht und Hubert Steinbacher jun.  für 30 Jahre Mitgliedschaft die Ehrung in Empfang nehmen.

Bereits seit 55 Jahren in den Reihen der Weißbacher Musikanten ist Walter Niederberger. Als Vorstand sowie als Dirigent ebenso wie als aktiver Musikant ist Walter Niederberger bei der Musikkapelle Weißbach eine der tragenden Säulen.

Hans Haunerdinger vom Musikbund hob  die Leistungen aller Geehrten hervor,  er hatte die Zeit sogar ausgerechnet, die in 55 Jahren bei durchnittlich  4 Stunden in der Woche zusammenkommt: sage und schreibe über 11.ooo Stunden im Dienst der Musik!!!

Die Musikkapelle Weißbach hatte leider auch eine Verabschiedung vorzunehmen: Regina Pichler hatte sich entschlossen, das Frühjahrskonzert für sich zum Abschiedskonzert zu machen: Nach 17 Jahren, inklusive 5 Jahren als Marketenderin möchte sie sich von nun an mehr Zeit für ihre Familie nehmen – schweren Herzens wurde dieser Wunsch natürlich respektiert.

„Cinderellas Dance“ von Karel Svoboda – besser bekannt unter  „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ , gespendet von Regina und Michael Pichler ließ plötzlich weihnachtliche Stimmung aufkommen. Im Anschluß ging es etwas rockiger und lauter zur Sache: „Joe Cocker in Concert“ , ein Medley arrangiert von Steve Cortland. Joe Cocker verstarb leider im Jahr 2014, ebenso wie der Künstler, der das darauffolgende Stück komponiert hatte: Udo Jürgens. Mit diesem Medley, das Kurt Gäble zusammengestellt hatte, und von Familie Lohmann gespendet wurde, kamen bekannte Melodien wie „Merci Cheri „ , „Griechischer Wein“ oder das „Ehrenwerte Haus“ zurück in die Köpfe der Zuhörer.

„Mein großer Traum“ , eine Polka von Kurt Gäble, gespendet zum 60jährigen Jubiläum vom Trachtenverein Weißbach, sollte den Konzertabend beschließen.

Die Zuhörer sahen das anders und baten mit stehenden Ovationen um eine Zugabe.

„Maxglaner Reloaded“ ,  eine Neufassung des bekannten Zigeunermarschs von Tobi Reiser war wohlweißlich als Zugabe vorbereitet worden ebenso wie „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen. Tina und Anderl Bauregger hatten das Stück der „Hosen“ spendiert.

Endgültig entlassen wurden die begeisterten Zuhörer mit einem Stück, das den Weißbachern schon bekannt war: „Lasset uns das Leben genießen“ – damit bedankte sich Dirigent Peter Baueregger nochmal bei allen fürs Zuhören und wünschte ein Gutes Nachhausekommen.

 

60 Jahre Musikkapelle Weißbach

Im Ortsteil Jochberg lebte und arbeitete in den 60er Jahren Thomas Kloo, ein passionierter Militärmusiker, der in seiner Freizeit im Jagdhaus „Hasenstein“ Bariton bzw. Tenorhorn spielte und das Interesse des jungen Jochberger Buben Matthias Steinbacher weckte,  der ihn daraufhin bat, ihm Musikunterricht zu erteilen.

Da dieser spontan einwilligte,  ging man frisch ans Werk und schon bald kamen Hubert Steinbacher und Josef Egger mit ihren Flügelhörnern hinzu. Jeden Sonntag wurde bei Thomas im Jagdhaus geprobt und nach nicht allzu langer Zeit konnten erste Erfolge gehört werden. Im September 1963 stand der erste Auftritt der jungen Musikanten an und so war die Musikkapelle Weißbach gegründet.

Bis ins Jahr 1971 vergrößerte sich die Kapelle auf 17 Mitglieder , wobei Kameraden aus Jettenberg, Inzell und Anger die Weißbacher tatkräftig unterstützten, um die stetig zunehmenden Auftritte und Engagements musikalisch zu stemmen. Da auch der Fremdenverkehr zunahm, kamen ab 1967 Heimat- und Begrüßungsabende hinzu, die ebenfalls von der Musikkapelle gestaltet wurden.

Die Leistung von Thomas Kloo, besonders in den Anfangsjahren, wird umso deutlicher, wenn man sich vor Augen führt, wie schwierig es auch heutzutage ist, unerfahrene Jungmusikanten an die Anforderungen der Marsch-, Unterhaltungs- und Konzertmusik heranzuführen und ein gängiges Repertoire einzuüben, besonders bei ständig wechselnden Besetzungen und zahlreichen Aushilfen.

Das Engagement der Jungen ging soweit, daß z.B. Hubert Steinbacher neue Noten von seinem damals spärlichen Monatsgehalt von 109,10 DM kaufte, die 300 DMark kosteten. Heute sagt er „Irgendwann hob i de HaydnMess´nimma hean kinna“…

Einige Bauvorhaben konnten in den vergangenen Jahren in die Tat umgesetzt werden: der Bau des ersten Musikpavillions 1978, der Anbau an die bestehende Vereinshütte des GTEV D´Weikertstoana, wo man einen eigenen Probenraum bekam und der Neubau des Pavillions 2001, weil im Alten der Platz zu knapp geworden war. Auch hier wurde zusammengeholfen, es wurde der Jahresurlaub geopfert, von der Planung bis zur Einweihung unzählige Stunden Eigenleistung eingebracht.

In Weißbach war es bisher immer so, daß Posten innerhalb der Kapelle, sei es Kapellmeister oder Vorstand, immer aus den eigenen Reihen besetzt werden konnten und niemand von außerhalb engagiert werden musste.

So ging der Taktstock von Thomas Kloo auf Georg Flatscher (1971 – 1977), anschließend auf Matthias Hinterseer (1977 – 2008) , weiter auf Walter Niederberger (2008 – 2019) und schließlich auf Peter Baueregger, der dieses Amt seit 2019 innehat.

Eine besondere Ehre war es, daß die drei Gründungsmitglieder am Festabend mit dabei sein konnten. Matthias und  Hubert Steinbacher, sowie Josef Egger ließen es sich nicht nehmen, an diesem besonderen Abend mit ihren Frauen mitzufeiern.

Nach dem Totengedenken, das von Diakon Andreas Nieder sehr feierlich im Pavillon zelebriert wurde, marschierten die Festgäste, darunter Bürgermeister und Alt-Bürgermeister, Gemeinderäte, zahlreiche Mitglieder der Ortsvereine mit Fahnenabordnungen und viele Weißbacher vom Kurpark zum Hotel Alpenglück. Im herbstlich geschmückten Saal fanden alle Platz und Vorstand Toni Bauregger führte durch einen stimmigen, gemütlichen Abend.

Besonders wichtig war uns, die Gründer und ihre Frauen auf die Bühne zu bitten um sich bei jenen zu bedanken, die durch ihren Ehrgeiz (das war bei Thomas Kloo nicht immer ein „Zuckerschlecken“ (Zitat Matthias Steinbacher)) das Vorhaben möglich gemacht hatten.

 

Beim diesjährigen Festabend zum 60jährigen Jubiläum der Musikkapelle durften sich die Musikanten auch darüber freuen, daß die drei ehemaligen Dirigenten (Hinterseer und Niederberger sind nach wie vor aktiv) jeweils 2 Stücke dirigierten . Im Anschluß erhielten auch sie als Geschenk zum Dank ein  Bild der Musikkapelle, die mittlerweile aus 30 aktiven MusikantInnen besteht. Die Ehefrauen durften einen Blumenstrauß in Empfang nehmen.

Mit dem Stück „The Sound of Silence“ wurde auch jenen Musikkameraden gedacht , die leider nicht mehr unter uns weilen.

Zahlreiche Ehrengaben wurden unter anderem von den Weißbacher Ortsvereinen, dem Trachtenverein aus Oberwössen, zu dem eine über 50jährige  Freundschaft besteht, vom Vertreter des Musikbunds Alfred Wimmer, vom ehemaligen Festleiter Heinrich Steyerer und von Bürgermeister Wolfgang Simon überreicht.

Manuel Marchl hatte für diesen besonderen Abend eine Diashow vorbereitet, die dem Publikum den ein-oder anderen Lacher entlockte – einige Fotos waren bis dato „unter Verschluß“ gewesen. …

 

Bei seiner Laudatio bedankte sich Toni Bauregger vor allem bei den Musikanten, die in den vergangenen 60 Jahren den Weg mitgegangen waren, bei den ehemaligen Marketenderinnen ebenso wie bei den Frauen, Männern, Freundinnen und Freunden der Aktiven für ihre Zeit und so manchen Tag oder Abend alleine zu Hause.

Mit dem Lied „Lasset uns das Leben genießen“  verabschiedete  sich die Musikkapelle Weißbach an diesem Abend von den Gästen im Saal und startet in die nächsten 60 Jahre!!

Aktuelle Termine:

3. Standkonzert

Im Musikpavillon im Kurpark, Weißbach a.d.A. Bei schlechter Witterung findet das Konzert auf der überdachten Terrasse des Hotel Alpenglück´s statt.

Großer Heimatabend

Es findet der Große Heimatabend der D`Weikertstoana Weißbach auf der Terrasse des Hotel Alpenglück statt. Musikalisch wird dieser von der Musikkapelle umrahmt.

4. Standkonzert

Im Musikpavillon im Kurpark, Weißbach a.d.A. Bei schlechter Witterung findet das Konzert auf der überdachten Terrasse des Hotel Alpenglück´s statt.

Gaufest Chiemgau Alpenverband

Die Musikkapelle begleitet auch heuer wieder den Trachtenverein "D´Rechlberger" Oberwössen beim Festzug des Gaufestes des Chiemgau Alpenverband. Gaufest Chiemgau Alpenverband

5. Standkonzert

Im Musikpavillon im Kurpark, Weißbach a.d.A. Bei schlechter Witterung findet das Konzert auf der überdachten Terrasse des Hotel Alpenglück´s statt.

100 Jähriges Gründungsfest GTEV D`Weikertstoana Weißbach a.d.A

Unser Trachtenverein feiert heuer sein 100 Jähriges bestehen und es freut uns sehr als Festmusik das Fest Musikalisch begleiten zu dürfen. Wir wünschen dem Trachtenverein ein schönes Fest und einen reibungslosen Ablauf. 100 Jähriges Gründungsfest GTEV D`Weikertstoana...

Konzert in Inzell

Auch heuer dürfen wir wieder ein Konzert in Inzell gestallten. Nur bei guter Witterung Konzert in Inzell

Mahdernmesse

Jedes Jahr findet auf der Ederbauern Madern der Vereinsjahrtag des Trachtenvereins D´Weikertstoana Weißbach statt und wir freuen uns die Messe musikalisch umrahmen zu dürfen. Bei schlechter Witterund findet die Messe in der St. Vinzenz Kirche statt.

6. Konzert

Im Musikpavillon im Kurpark, Weißbach a.d.A. Bei schlechter Witterung findet das Konzert auf der überdachten Terrasse des Hotel Alpenglück´s statt.